JOHN BOYNE:
 "Der Junge im gestreiften Pyjama"
 

BRUNO ist 9 Jahre. Er lebt mit seiner Familie im Berlin des Jahres 1942. Sein Vater, der Kommandant, wird eines Tages nach "Aus-Wisch" abberufen. Mit ihm zieht die ganze Familie in ein kleines Haus am Rande des dortigen Konzentrationslagers. BRUNO, den niemand gefragt hatte, gefällt es nicht, daß er seine gewohnte Umgebung sowie seine besten drei Freunde verlassen muss. Er kann nicht verstehen warum. Und er kann auch nicht verstehen, was das für merkwürdige Leute sind, die er von seinem Zimmer aus beobachten kann. Sie leben hinter einem Zaun. Und sie sehen alle sehr dünn und traurig aus, haben alle die gleichen gestreiften Anzüge an. Niemand erklärt BRUNO, wer diese Leute sind ... ——— Eines Tages, als BRUNO aus Langeweile am Zaun entlangläuft um ihn zu erforschen, begegnet er einem Jungen in seinem Alter. Der hockt einsam und allein auf der anderen Seite des Zaunes im staubigen Boden. Er trägt einen dieser gestreiften Pyjamas, sieht sehr dünn, grau und traurig aus und heißt SCHMUEL. Die Jungen kommen ins Gespräch. Und freunden sich an. Über ein Jahr lang treffen sie sich am Zaun. Fast jeden Tag. BRUNO bringt seinem Freund zu essen mit. Aber er kann nicht verstehen, warum dieser Zaun sie trennt. Warum sie in all der Zeit nicht zusammen spielen können, sondern nur miteinander reden. ——— Dann kommt der Tag, an dem BRUNO mit der Mutter und der Schwester nach Berlin zurückreisen muss. Er eröffnet seinem Freund SCHMUEL, daß sie sich danach vermutlich nie mehr wiedersehen werden ... Am Tag ihres letzten Zusammentreffens lassen sich die Jungen auf etwas besonderes ein: BRUNO verkleidet sich mit einem gestreiften Pyjama und begibt sich unter dem Zaun hindurch auf die andere Seite, um SCHMUEL bei der Suche nach dessen verschwundenen Vater zu helfen. ——— Hier kommt es dann zu dem unfassbaren Schlußereignis, mit dem der Leser nicht gerechnet hat und welches ihm dann das Herz zerreißt ...

Am 28.Juli2007 erfuhr ich erstmals von der Existenz dieses Buches. Am 1.August2007 kaufte ich es mir schließlich und begann es zu lesen. Zu diesem Zeitpunkt, das habe ich erst später genauer erfahren, hatte das im Jahre 2006 erschienene Buch des irischen Schriftstellers John Boyne (1971 in Dublin geboren) bereits große Erfolge gehabt: Es bekam viele Preise, wurde in mehr als 25 Sprachen übersetzt und die Verfilmung war dann im Sommer 2008 abgeschlossen ... (Die englische Premiere am 12.9.2008) ——— Die Geschichte des 9jährigen BRUNO ist eine sehr traurige. Der Junge wächst in einem gutbürgerlichen, aber kühlen Elternhaus auf. Sein Vater ist Kommandant und äußerst streng. In ihrem Verlauf steigert die Geschichte ihre Spannung unaufhaltsam. Man lernt die beiden aus verschiedenen Welten stammenden Jungen kennen und lieben. Und am Ende, als sich herauskristallisiert, daß sie sich wohl für immer werden trennen müssen, steigt für den Leser die Hoffnung auf ein gutes Ende ins Unermessliche! Doch der Schluss der Geschichte ist keinesfalls vorhersehbar. Er ist dermaßen ergreifend, unerwartet und voller Wucht, daß ich nach dem Lesen des letzten Kapitels (bei untergehender Vorfrühlingssonne im Kasseler Botanischen Garten) in Tränen ausbreche ... ——— So entsetzlich der Schluss auf dem ersten Blick auch erscheinen mag, so versöhnlich ist er auf der anderen Seite auch wieder, wenn man genau darüber nachdenkt.


"A small wonder of a book" (THE GUARDIAN)

"A book that lingers in the mind for quite some time" (IRISH TIMES)

"Eines der ergreifendsten Bücher, die ich je gelesen habe." (ACHIM)

"Quite impossible to put down, this is the rare kind of book
that doesn't leave your head for days."
(THE BOOKSELLER)


"An unforgettable and timeless story seen through the innocent eyes of Bruno."
(FILM EDUCATION)


Published in October 2015: "The Boy At The Top Of The Mountain"
 Der EASYCOUNTER
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